HERO UND MTB ALPINE CUP 2017: EINE HERAUSFORDERUNG JENSEITS ALLER GRENZEN

Vier Mountainbike-Rennen in Italien, Frankreich und in der Schweiz, die durch anspruchsvolle Strecken und Steigungen auf einer Rennstrecke die den "King" und die "Queen" des Sommers 2017 krönen soll, verbunden sind. Und so haben sich HERO Südtirol Dolomites, MB Race Culture Vélo, Grand Raid BCVS und Forestière Bulls Bikes in der Challange MTB ALPINE CUP vereinigt, die über 450 Kilometer und einen Höhenunterschied von fast 20.000 Meter vorsieht: Wer wird sich der Herausforderung stellen?

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Grand Raid Cristalp: URS HUBER BRICHT STRECKENREKORD

BULLS-Profi Urs Huber hat sich bei der 27. Austragung des legendären Grand Raid Cristalp endgültig in den Geschichtsbüchern des MTB-Sports verewigt. Der 31-jährige Schweizer sicherte sich am Samstag nicht nur seinen fünften Sieg bei der Mutter aller Marathons, sondern bewältigte die 125 Kilometer und 5.025 Höhenmeter von Verbier nach Grimentz als erster Fahrer überhaupt unter sechs Stunden. Auch ein Kettenwechsel auf den ersten 30 Kilometern und ein heftiger Sturz auf der letzten Abfahrt vom Pas de Lona, bei dem er sich Hinterradbremse und Schaltung unbrauchbar machte, konnten Huber nicht stoppen. Nach 5 Stunden, 58 Minuten und einer Sekunde überquerte der BULLS-Pilot schliesslich völlig ausgepumpt und überglücklich die Ziellinie in Grimentz.

Urs Huber am Pas de Lona © Sportograf
Urs Huber am Pas de Lona © Sportograf

„Meine Beine ware vom Start weg perfekt, deshalb habe ich sofort ein sehr hohes Tempo angeschlagen, um die sechs Stunden knacken zu können. Das war heute mein Ziel. Danach war das Rennen allerdings ein emotionales auf und ab, ein richtiges Drama. Sowohl die verbogene Kette, als auch der Sturz, hätten alles zunichte machen können. Umso glücklicher bin ich, daß ich mein Ziel erreicht habe und muss meinem gesamten Team ein riesiges Dankeschön ausprechen. Ohne die Unterstützung wäre der Rekord nicht möglich gewesen!“ freute sich der Schweizer Marathon-Meister.

Teamkollege Simon Stiebjahn überraschte bei seinem Grand Raid-Debüt mit Rang drei. Der 26-jährige BULLS-Profi hielt sich in der ersten Rennhälfte bewusst zurück, um für den langen Schlussanstieg auf den Pas de Lona noch Reserven zu haben. Diese Taktik zahlte sich aus und Stiebjahn konnten hier schliesslich den zweifachen Weltmeister Alban Lakata distanzieren. Altmeister Karl Platt kämpfte lange in der Spitzengruppe und kam schliesslich auf Rang fünf ins Ziel, nachdem er in der letzten Abfahrt noch einen Durchschlag am Hinterrad erlitten hatte und Lakata wieder passieren lassen musste.

Ergebnis:

1. Urs Huber – Team BULLS – 5:58.01 h 2. Lukas Flückiger – BMC Mountainbike Racing Team – 06:01.07 h 3. Simon Stiebjahn – Team BULLS – 06:06.09 h 5. Karl Platt – Team BULLS – 06:08.48 h

Alle Ergebnisse: https://services.datasport.com/2016/mtb/grandraid/

BIKE Transalp #5: Pernsteiner und Geismayr gewinnen Königsetappe

Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben am fünften Tag der BIKE Transalp powered by Sigma für eine kleine Vorentscheidung im Titelrennen gesorgt. Die Gesamtführenden von Centurion Vaude 2 bewältigten die 86,32 km und 3.073 Höhenmeter von Bormio nach Mezzana in 3:52.09,8 Stunden und bauten so ihre Führung weiter aus. Dabei profitierten die beiden Österreicher zudem vom Sturzpech ihrer größten Konkurrenz.

© Markus Greber
© Markus Greber

Kristian Hynek (CZE), der vor der heutigen Königsetappe über den Gavia-Pass und die Alta Via Camuna mit seinem österreichischen TeamkollegenAlban Lakata einen hauchdünnen Rückstand von nur 5,9 Sekunden aufgewiesen hatte, stürzte am Ende des letzten Anstieges und zog sich dabei eine Verletzung der rechten Schulter zu.

Am Ende kam Topeak Ergon Racing 1 mit 9.20,8 Minuten Rückstand als fünftbestes Männerteam ins Ziel. Damit nicht genug: ob die beiden schärfsten Verfolger morgen noch einmal antreten können, steht in den Sternen und entscheidet sich erst nach einem Besuch im Krankenhaus.

Es waren ein paar Sekunden der Unachtsamkeit und schon habe ich irgendwas im Gras getroffen und bin vorwärts abgeflogen. Es wird sich zeigen, ob ich mir das Schlüsselbein gebrochen oder die Bänder verletzt habe“, so Hynek.

Der Sturz des WM-Dritten und die damit verbundene kleine Vorentscheidung überschattete natürlich auch den vierten Tagessieg in Folge von Centurion Vaude 2.

Das ist natürlich sehr schade. Man sieht, wie schnell das Rennen eine Wendung nehmen kann. So wollten wir den Fight um den Sieg natürlich nicht beenden. Wir hoffen, dass Kristian [Hynek] jetzt nicht zu viel passiert ist und er das Rennen fortsetzen kann,“ erklärte Hermann Pernsteiner im Zielinterview.

Platz zwei und drei im Tagesklassement gingen an Johnny Cattaneo (ITA) und Tony Longo (ITA) von Wilier Force 1 (3:54.52,1; +2.42,3) sowie an die Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) von Centurion Vaude 1 (3:54.52,6; +2.42,8).

Die Gesamtdritten Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 verloren als Tagesvierte (3:59.01,1) ebenfalls viel Zeit im Kampf um die Transalp-Krone (+6.51,3).

Damenleader entscheiden Sprint für sich

Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO haben auch heute wieder ihre starken Downhill-Skills unter Beweis gestellt.

Die beiden Damenleader holten, nachdem sie zwischenzeitlich bereits mehr als vier Minuten Rückstand aufgewiesen hatten, auf der Alta Via Camuna und der darauf folgenden Abfahrt zum Passo Tonale Meter um Meter auf und setzten sich am Ende im Sprintentscheid um den Tagessieg mit einer Zehntel Vorsprung gegen die Schweizer Sabina Compassi und Melanie Alexander durch (5:34.49,0).

Doch auch das Duo von Cyclopedia-DANiSchnider Radsport hatte allen Grund zum Jubeln, kletterte es doch im Gesamtranking auf Platz zwei (+9.03).

Grand Master-Leader schlagen zurück

Mit einer starken Performance haben sich Hansjürg Gerber (SUI) und Daniel Annaheim (SUI) bei den Grand Mastern zurückgemeldet und dank ihres zweiten Etappensieges ihren Vorsprung wieder ausgebaut.

Die beiden Schweizer von baumat/bikeholiday.ch (4:03.16,7) beendeten die Königsetappe in 4:45.51,4 Stunden und liegen nun mehr als 13 Minuten vor den heute drittplatzierten Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) vom Scott Fahrradladen Gudensberg (4:58.30,8).

Mixed-Leader erstmals geschlagen

Während Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force 2 ihren fünften Etappensieg in Serie in der Master-Kategorie eintüten konnten (4:16.10,6), verpassten Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) dasselbe Kunststück in der Mixed-Wertung.

Mit 0,4 Sekunden Rückstand auf die Gesamtzweiten Silke Ulrich (GER) und Sascha Schwindling (GER) vom Titelverteidiger Team Herzlichst Zypern I (4:34.02,5) beendeten die Träger der Orangenen Führungstrikots von Topeak Ergon Racing 3 die Etappe als Zweite (4:34.02,9).

Etappe 6

Auf der morgigen Etappe von Mezzana nach Trento muss mit dem Passo le Fraine zwar nur ein richtiger Berg bezwungen werden, insgesamt sind aber 88,24 km und 2.364 Höhenmeter zu bewältigen.

Eine präzisiere Etappenvorschau und weitere News finden Sie auf bike-transalp.de.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der fünften Etappe stehen online zur Verfügung und werden fortlaufend aktualisiert.

Fotos

BIKE Transalp #7: Pernsteiner und Geismayr stürmen mit Tagessieg standesgemäß zum Titel

Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben mit ihrem fünften Etappensieg auf dem Schlussstück der BIKE Transalp powered by Sigma von Trento nach Arco eindrucksvoll unterstrichen, dass sie die wohlverdienten Triumphatoren in diesem Jahr sind. Das Team Centurion Vaude 2bewältigte die 53.60 Kilometer lange Strecke sowie die letzten 2.042 Höhenmeter in Richtung Gardasee in 2:44.10,6 Stunden. Insgesamt saßen die beiden Österreicher 22:48.50,0 Stunden im Sattel, um die Gesamtstrecke von 519.03 km und 17.736 Höhenmeter von Imst nach Italien zu bewältigen, ehe ihr jeweils erster Transalp-Titel in trockenen Tüchern war.

© Markus Greber
© Markus Greber

Mit ihrem Premierensieg schrieb das junge Duo zudem die Erfolgsgeschichte des Ravensburger Rennstalls weiter, der bereits mit Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) 2013, 2014 und 2015 die Siegfahrer gestellt hatte.

In diesem Jahr reichte es für die entthronten Titelverteidiger allerdings nur zu Platz vier in der Endabrechnung (+ 29.53,6) – hinter den heute zweit- und drittplatzierten Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1(+ 16.34,8) sowie Johnny Cattaneo (ITA) und Tony Longo (ITA) von Wilier Force 1(+ 21.45,3).

Die finale Entscheidung über die Transalp-Krone fiel bereits im Anstieg des letzten richtigen Berges des einwöchigen MTB-Etappenrennens. Bereits fünf Kilometer nach dem Start setzten die Träger der Gelben Trikots hinauf zur Bocca Vaiona eine Attacke, die keiner der Widersacher kontern konnte.

In der Folge bauten Pernsteiner und Geismayr den Vorsprung immer weiter aus und verwalteten die Führung dann auf den letzten, technisch anspruchsvollen Trails von Cavedine nach Marocche und weiter bis ins Ziel von Arco, das erstmals als finaler Etappenort des weltweit anerkannten Events fungierte.

Wir haben auch heute noch einmal alles gegeben. Als wir dann nach Arco reingefahren sind, haben wir gewusst, dass wir es geschafft haben. Es ist ein unglaubliches Gefühl“, freute sich Hermann Pernsteiner nach dem Ende der Triumphfahrt.

Sein Teampartner Daniel Geismayr fügte an: „Wir haben eine perfekte Transalp gehabt. Darüber hinaus hatten wir ein super Back-up-Team, das die letzten drei Jahre gewonnen hat. Und der restliche gute Support macht es um so einfacher, sich nur aufs Fahren konzentrieren zu müssen.

Trotzdem war es hart. Aber ich denke, wir haben mit unseren fünf Etappensiegen gezeigt, dass wir würdige Sieger sind. Ich freue mich über den ersten Titel und dass wir endlich den Fluch gebrochen haben.“

Erster Titel für Reiners und Trommer

Dank des vierten Etappensieges in Folge haben Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) nach anfänglichen Startschwierigkeiten zu Beginn der Rennwoche ihren ersten Transalp-Titel geholt.

Das Team Nutrixxion Focus RAPIROfuhr nach 3:52.50,1 Stunden in Arco ein und sicherte sich die Gesamtwertung in insgesamt 32:30.02,8 Stunden.

Wir haben unsere Kräfte gut eingeteilt und sind immer besser ins Rennen gekommen. Heute haben wir einfach noch einmal alles gegeben, um den Sieg nach Hause zu fahren. Ich bin sprachlos, dass wir es geschafft haben“, fasste Cemile Trommer zusammen.

Master-Titelverteidiger triumphieren erneut

Wie bereits im letzten Jahr war das Duo Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) auch 2016 nicht zu schlagen. Mit Erfolgen auf allen sieben Teilstücken holte das Wilier Force 2-Team erneut den Titel in der Master-Kategorie (25:13.25,2).

In der Mixed-Wertung ging der Sieg erwartungsgemäß an die Topeak Ergon Racing-Profis Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR), die insgesamt 26:39.46,0 Stunden für die 19. Transalp-Auflage benötigten, heute aber nur Zweite hinter den Gesamtzweiten Silke Ulrich (GER) und Sascha Schwindlig (GER) vom Team Herzlichst Zypern Iwurden.

Bei den Grand Mastern setzten sich die heute zweitplatziertenSchweizer Hansjürg Gerber und Daniel Annaheim von baumat/bikeholiday.chdurch (27:39.31,2), die die heute erfolgreichen, fünfmaligen Tagesbesten Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) vom Scott Fahrradladen Gudensbergmit 5.47,2 Minuten Vorsprung in die Schranken weisen konnten.

Den Sieg in den Sonderkategorien holten sich ebenfalls die bis dato in Front liegenden Igor Mauro Baretto (ITA, MAXXIS Enduro Challenge), Manuel Zorn (AUT, SIGMA Vertical Ride) und Martin Frey (GER, U23).

Ergebnisse

Die Ergebnisse der siebten Etappe stehen onlinezur Verfügung und werden fortlaufend aktualisiert.

BIKE Transalp #4: Pernsteiner und Geismayr erobern mit drittem Etappensieg Gelb

Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben dank ihres dritten Etappensieges in Folge die Gesamtführung bei der BIKE Transalp powered by Sigma übernommen. Die beiden Österreicher von Centurion Vaude 2 benötigten für die 73,55 km und 2.573 Höhenmeter von Livigno nach Bormio 3:21.02,9 Stunden und fuhren auf die bis dato in Gelb fahrenden und heute zweitplatzierten Topeak Ergon Racing 1-Profis AlbanLakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) 45,3 Sekunden heraus (3:21.48,2). Damit liegen nach vier von sieben Tagen der 19. Transalp-Auflage gerade einmal 5,9 Sekunden zwischen den beiden Paarungen. Mit ihrer in diesem Jahr ersten Podiumsplatzierung rundeten Johnny Cattaneo (ITA) und Tony Longo (ITA) von Wilier Force 1 die Tageswertung als drittbestes Männerteam ab (3:22.14,3; +1.11,4).

© Markus Greber
© Markus Greber

Damit war das stärkste italienische Paar im Feld neben den heute viertplatzierten Team Bulls 1-Fahrern Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI), die mit einer Verspätung von 2.34,6 Minuten den neuen Etappenort erreichten, eines der wenigen Teams, die bei extrem heißen Temperaturen das hohe Tempo über Passo Alpisella, Döss Radond und das Dach der diesjährigen Transalp, die Bocchetta di Forcola, mitgehen konnten.

Allerdings fiel die Entscheidung um den Sieg auf der „brutal harten Etappe“ (Hermann Pernsteiner) nicht im finalen Anstieg hoch zur beeindruckenden Mondlandschaft des höchsten Berges der Rennwoche, sondern in der Abfahrt danach.

Wir haben alle oben auf der Bocchetta di Forcola gelitten. Danach haben wir in der Abfahrt attackiert. Wir haben dieses Jahr ein sehr gutes Paket. Wir sind bergauf stark, und wir können auch bergab schnell fahren“, so Pernsteiner, der nachschob:

Wir haben damit nicht gerechnet, freuen uns aber natürlich über die Führung. Es kommen aber noch drei Etappen und ein bestimmt richtig harter Fight. Denn die Führung ist gar nichts.“

Alban Lakata war nach dem Zieleinlauf und dem Rückstand zur neuen Spitzenpaarung ebenfalls überrascht über die knappe Titel-Jagd:

Das ist eine ganz enge Kiste. Wir wollten allerdings in der Abfahrt nicht zu viel riskieren. Da verlieren wird derzeit ein bisschen. Es ist, wie es ist. Leider ist es sich am Ende nicht ausgegangen. Jetzt hoffen wir, dass wir noch einmal Zeit gutmachen zu können.“

Erster Etappensieg für Damenleader 

Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO haben den Ritt von Livigno nach Bormio in 4:44.13,5 Stunden bewältigt und sich so ihren ersten Transalp-Etappensieg gesichert.

Wir sind super glücklich, dass wir nach den Leaderjerseys jetzt auch einen Etappensieg haben. Wir haben wie zuvor auch heute wieder unser Ding gemacht und uns nicht von der Konkurrenz irritieren lassen, weil wir in den technischen Passagen unsere Vorteile haben“, freute sich Cemile Trommer.

Die Träger der Pinken Trikots liegen nunmehr mehr als 5.30 Minuten vor den heute drittplatzierten Lorenza Menapace (ITA) und Elisabeth Ann Simpson (GBR) vom Duo Val di Sole Bikeland_Lady (4:48.49,1).

Grand Master-Leader weiter unter Druck

Mit dem dritten Etappensieg in Folge (4:03.07,1) haben Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) von Scott Fahrradladen Gudensberg erneut den Druck auf die Grünen Trikots der schnellsten Grand Master Hansjürg Gerber (SUI) und Daniel Annaheim (SUI) erhöht.

Die beide heute zweitplatzierten Schweizer von baumat/bikeholiday.ch (4:03.16,7) weisen bei noch drei ausstehenden Etappen nur noch einen Vorsprung von 46,5 Sekunden auf.

Master- und Mixed-Leader nicht zu schlagen

Ihren jeweils vierten Etappensieg feierten indes Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force 2 (3:39.42,7) sowie Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) von Topeak Ergon Racing 3 (3:59.33,0) in der Master- bzw. Mixed-Kategorie.

Etappe 5

Auf der morgigen Königsetappe von Livigno nach Mezzana warten neben dem Passo Gavia und der Alta Via Camuna insgesamt 86,32 km und 3.073 Höhenmeter auf die Teilnehmer der 19. BIKE Transalp powered by Sigma.

Eine präzisiere Etappenvorschau und weitere News finden Sie auf bike-transalp.de.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der vierten Etappe stehen online zur Verfügung und werden fortlaufend aktualisiert.

BIKE Transalp #6: Cattaneo und Longo sorgen auf vorletzter Etappe für ersten italienischen Sieg

Johnny Cattaneo (ITA) und Tony Longo (ITA) haben am vorletzten Tag der BIKE Transalp powered by Sigma für den ersten italienischen Etappensieg gesorgt. Das Team Wilier Force 1 bewältigte die 88,24 Kilometer und 2.364 Höhenmeter von Mezzana bis zur vorgezogenen Zeitmessung vor den Toren Trentos in 3:32.35,8 Stunden.

© Markus Greber
© Markus Greber

 

Platz zwei holten sich die Träger der Gelben Trikots Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) von Centurion Vaude 2 (3:35.17,5), denen der Transalp-Titel in diesem Jahr bei nur noch einer ausstehenden Etappe nur noch theoretisch zu nehmen ist.

Vor allem, weil die Gesamtzweiten Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 als Tagesvierte (3:37.41,1) hinter den Titelverteidigern Markus Kaufmann (GER) und Jochen Kaess (GER) von Centurion Vaude 1 (3:36.08,2) erneut wertvolle Zeit einbüßten und nun mehr als 15 Minuten auf die stark auftrumpfenden Österreichern aufholen müssten.

Darüber hinaus hatte das bis gestern noch auf Platz zwei der Gesamtwertung liegende Duo von Topeak Ergon Racing 1, Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE), nach einem Bruch des rechten Schlüsselbeins in Folge eines Sturzes des Tschechen heute aussteigen müssen.

Davon abgesehen hatten sich die drei besten Duos des Tages bereits im ersten Anstieg zum Passo le Fraine einen kleinen Vorsprung herausfahren können, ehe Cattaneo und Longo, mit über 20 Minuten Rückstand im Gesamtklassement keine Gefahr für die Gelben Trikots, ihre Chance sahen und im Downhill nach Tuenno attackierten.

Mit Erfolg: „Das Etappenprofil kam unseren Eigenschaften entgegen. Wir haben uns stark gefühlt und an uns geglaubt. Es ist schön, dass es endlich geklappt hat“, so Johnny Cattaneo der nach Rang drei und zwei vorgestern und gestern mit dem heutigen Etappensieg gemeinsam mit Tony Longo zudem im Gesamtranking Centurion Vaude 1 vom dritten Platz verdrängen konnte.

Das dürfte der Ravensburger Radstall aber verkraften, nachdem ein erneuter Titelgewinn nach 2013, 2014 und 2015 in greifbare Nähe gerückt ist. Dennoch stapelt Hermann Pernsteiner weiter tief:

Wir lassen die Kirche im Dorf. Es ist noch eine Etappe zu fahren. Es kann noch alles auf der letzten Etappe passieren. Bevor wir nicht im Ziel von Arco sind, haben wir noch nichts gewonnen und können uns noch nicht freuen.“

Master sorgen für bestmögliches Ergebnis von Wilier Force

Wenige Minuten nachdem bei den Männern Cattaneo und Longo triumphieren konnten, sorgten die beiden Master-Leader Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) vom zweiten Wilier Force-Gespann mit ihrem sechsten Tageserfolg in Serie für einen Doppelerfolg der italienischen Equipe (3:54.51,8).

Mixed-Leader vor Titelgewinn

Nachdem sie gestern ihren Verfolgern vom Team Herzlichst Zypern I im Sprint um den Tagessieg den Vorrang gelassen hatten, haben Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) von Topeak Ergon Racing 3 am vorletzten Transalp-Tag mit ihrem fünften Etappensieg (4:04.37,7) eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wer morgen den Titel mit nach Hause nehmen wird.

Grand Master-Leader wehren Angriff ab

Die beiden Schweizer Hansjürg Gerber und Daniel Annaheim haben den Angriff ihrer Widersacher Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) abwehren können.

Zwar konnte das Team Scott Fahrradladen Gudensberg seinen vierten Etappensieg feiern (4:09.13,3), doch ein Vorsprung von weniger als 40 Sekunden auf baumat/bikeholiday.ch (4:09.51,8) brachte die Träger der Grünen Trikots nicht wirklich in Bedrängnis, die immer noch fast 13 Minuten Vorsprung auf das deutsch-slowenische Gespann aufweisen..

Damenleader bauen Vorsprung aus 

Mit ihrem dritten Etappensieg in Serie (4:51.03,0) haben Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO hingegen ihre Führung in der Damenwertung weiter ausbauen können.

Die beiden Deutschen liegen vor der finalen Etappe nach Arco bereits 12.30 Minuten vor den heute zweitplatzierten Schweizerinnen Sabina Compassi und Melanie Alexander von Cyclopedia-DANiSchnider Radsport (4:54.30,1).

Etappe 7

Die finale Etappe der BIKE Transalp powered by Sigma führt morgen von Trento nach Arco, wo erstmals der Zielbogen aufgebaut wird. Insgesamt müssen die Teilnehmer 53,60 km und 2.042 Höhenmeter sowie die Bocca Vaiona bewältigen.

Eine präzisiere Etappenvorschau und weitere News finden Sie auf bike-transalp.de.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der sechs Etappe stehen online zur Verfügung und werden fortlaufend aktualisiert.

BIKE Transalp #3: Zweiter Etappensieg für Pernsteiner und Geismayr

Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben bei der BIKE Transalp powered by Sigma den zweiten Etappensieg in Folge gefeiert. Das Duo Centurion Vaude 2 bewältigte die 72,30 km und 2.598 Höhenmeter von Scuol nach Livigno in 3:17.43,1 Stunden und verwies damit die Gesamtführenden Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) mit 5,5 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz (3:17.48,6). Allerdings verteidigte Topeak Ergon Racing 1 nach drei von sieben Etappen der 19. Transalp-Auflage mit einem Vorsprung von nunmehr 39,4 Sekunden auf das heutesiegreiche Duo erneut die Gelben Trikots.

© Markus Greber
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Rang drei ging an das auch im Gesamtklassement drittbeste Team Bulls 1 (3:20.29,3), das lange Zeit mit den anderen beiden Favoriten-Duos die Pace an der Spitze gemacht hatte, am Ende aber 2.46 Minuten einbüßte, nachdem Karl Platt (GER) nach eigener Aussage hoch zum Passo Trela die Energie ausgegangen war.

Der siebenmalige Transalp-Sieger und der amtierende Schweizer Meister Urs Huber, die nunmehr bereits 4.06 Minuten zurückliegen, mussten wohl ihrer eigenen Tempoverschärfung nach dem ersten Anstieg zum Pass da Costainas Tribut zollen.

Am Anfang war es noch gemächlich, doch dann hat sich das Feld recht schnell zerteilt. Wir sind dann zu dritt in den finalen Anstieg, ehe wir Team Bulls abhängen konnten“, fasste Kristian Hynek die Etappe zusammen, die heute mit langen Auffahrten und einigen fiesen Rampen wie zum Ofenpass oder Passo del Gallo extrem kräftezehrend war.

Es war für uns wieder eine gute Etappe. Wir haben zwar nicht gewonnen, aber wieder alles unter Kontrolle gehabt. Wir sind noch in Gelb, das ist das Wichtigste“, so der WM-Dritte diesen Jahres, der allerdings vor den beiden Österreichern warnt.

Wir haben heute von ihrer Trainingslager-Ortskenntnis im Schluss-Trail profitiert, sodass der Abstand zu den Dritten gewachsen ist. Beide sind ziemlich stark, und es sind noch vier Tage. Es kann noch einiges passieren, und es liegt noch viel Arbeit vor uns.“

Vor allem, wenn man bedenkt, dass das heutige Etappenprofil nicht nach dem Geschmack von Centurion Vaude 2 war, wie Hermann Pernsteiner bestätigte:

Die vielen kurzen Anstiegen liegen uns eigentlich nicht so, sondern eher lange Berge. Zumal die anderen ordentlich Druck gemacht haben. Es bleibt weiter spannend – und zwei Etappensiege sind auch schon mal schön.“

Erneuter Führungswechsel bei den Damen 

Am dritten Tag der diesjährigen BIKE Transalp powered by Sigma fuhr bei den Damen bereits das dritte Team in die Pinken Leaderjerseys.

Zwar wurden Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO heute hinter Veronika Weiss (GER) und Naima Diesner (SUI) von fi'zi;k (4:42.02,2) nur Zweite (4:46.36,1).

Ein Vorsprung von 3.43 Minuten auf die heute drittplatzierten Lorenza Menapace (ITA) und Elisabeth Ann Simpson (GBR) reichte aber aus, um sich vor dem Duo Val di Sole Bikeland_Lady (4:49.19,1) mit einem Vorsprung von 55,1 Sekunden an die Spitze der Damenwertung zu setzen.

Spannung steigt bei Grand Master-Teams

Wie bei den Männer-Duos haben auch die Verfolger der Grand Master-Leader heute Boden gutmachen können – und zwar ordentlich.

Die bereits gestern erfolgreichen Deutschen Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) von Scott Fahrradladen Gudensberg (3:57.24,6) distanzierten die Wertungsführenden Hansjürg Gerber (SUI) und Daniel Annaheim (SUI) von baumat/bikeholiday.ch (4:05.54,8) mit einem deutlichen Vorsprung von 8.30 Minuten und verkürzten damit den Rückstand auf die Schweizer auf nur mehr 56,1 Sekunden.

Master- und Mixed-Leader marschieren

Weiterhin ungeschlagen bleiben hingegen Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force 2 (3:41.53,4) sowie Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) von Topeak Ergon Racing 3 (3:49.23,5) in der Master- bzw. Mixed-Kategorie.

Etappe 4

Auf der morgigen vierten Etappe von Livigno nach Bormio stehen drei schwere Berge auf dem Programm: Passo Alpisella, Döss Radond und Bocchetta di Forcola. Insgesamt sind 73,55 km und 2.573 Höhenmeter zu bewältigen.

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Ergebnisse

Die Ergebnisse der dritten Etappe stehen online zur Verfügung und werden fortlaufend aktualisiert.

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